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Zur Zwischenbilanz des DAK-Projektes "Gemeinsam gesunde Schule entwickeln" fand am 10. Januar 2011 ein Gesundheitstag für das Kollegium statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Schule die Urkunde zur Aufnahme in die Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" durch die DAK überreicht. (Im Bild v.l.n.r.: B. Sieland, B. Schneider, P. Hoffmann)
Zu Beginn hielt Prof. Dr. Bernhard Sieland vom Institut für Psychologie der Universität Lüneburg einen Vortrag zur professionellen Förderung von Arbeits- und Gesundheitsqualität von Lehrerinnen und Lehrern. Danach fanden Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten emotionale Kompetenz, Feldenkrais, Anti-Stress-Coaching, Lernziel: Glück, Stimmtraining und -hygiene, Qigong, Tai Chi, Entspannungstechniken und Fitness statt.
Der Tag stellte einen weiteren Baustein im Projektverlauf dar. Er hat bei den Lehrerinnen und Lehrern eine weitere Sensibilisierung für die Vielschichtigkeit und die Bedeutung von Gesundheit bewirkt.
Trotz einer in den letzten Jahren stark veränderten Lerherrolle - vom Vermittler zum Lernbegleiter - wird die Qualität von Unterricht zu einem erheblichen Teil vom Befinden der Lehrerinnen und Lehrer bestimmt. Hier wachsam zu sein und dies aktiv mit zu beeinflussen, ist eine Verpflichtung für jede einzelne Lehrperson selbst. Die Selbstfürsorge für die eigenen Gesundheit und das Wohlbefinden stellt dabei eine wesentliche Grundlage dar. Wenn man das erfolgreiche Lernen betrachtet, gilt Gleiches für die Schülerinnen und Schüler.
Der Auftrag, dies in den Lern- und Arbeitsalltag der Schule umzusetzen, ist evident.
In der Zwischenbilanz nach der halben Projektdauer konnten erste Erfolge verbucht werden. So verbesserten sich aus Lehrersicht z.B. die schulinterne Arbeitsorganisation, die Kooperation im Kollegium, die Paritizipationsmöglichkeiten an Innovationen und Entscheidungen sowie die Wertschätzung durch Schülerinnen und Schüler und im Kollegium. Als schulinterne Belastung wird das Thema "Lärm im Schulgebäude und im Unterricht" wahrgenommen. An diesen und anderen wichtigen Bereichen wird im Laufe des Jahres in Projektgruppen weitergearbeitet.