ErzieherIn werden und Fachhochschulreife erwerben!
Die Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Sozialpädagogik ist eine 2-jährige Vollzeitschule mit anschließendem Berufspraktikum und Teil des Berufskollegs Neandertal.
Die Ausbildung in der Fachschule ist dient der beruflichen Weiterbildung und baut auf beruflichen Erstausbildungen und/oder berufsbezogenen Ersterfahrungen auf.
Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, in öffentlichen wie in privaten Einrichtungen des sozialpädagogischen Bereiches mit Kindern und Jugendlichen verantwortlich zu arbeiten.
Beachten Sie bitte, dass Sie sich für diesen Bildungsgang ohne eine berufliche Erstausbildung oder berufsbezogene Kenntnisse NICHT anmelden können! Details siehe im Text unten (Eingangsvoraussetzungen)!
Beratung im Schulbüro oder direkt per Email: holger punkt kempf (at) berufskolleg-neandertal punkt de
Eingangsvoraussetzungen:
Der Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife - und zusätzlich:
Die Ausbildung am Berufskolleg Neandertal umfasst folgende Schwerpunkte:
Förderlich für eine positive Entscheidung sind das Ableisten eines Sozialen Jahres, Ersatzdienst, Zivildienst, Praktika o.ä. Die Entscheidung trifft die Schulleitung.
Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung nach den ersten zwei Jahren (theoretischer Teil) und mit einem Kolloquium nach dem Berufspraktikum (3. Jahr) ab.
Anmeldung:
Bitte, melden Sie sich am Tag der Offenen Tür des Berufskollegs Neandertal oder zu den offiziellen Anmeldezeiten (siehe Homepage oder Presse) an. Was Sie mitbringen bzw. zur Hand haben sollten:
Jederzeit in allen Fachbereichen nach besonderer Vereinbarung ist Beratung möglich. Tägliche Beratung während der offiziellen Anmeldezeit (es ist evtl. mit Wartezeit zu rechnen).
Insgesamt drei Jahre: Zweijähriger theoretischer Teil (Vollzeit) und ein Jahr Berufspraktikum (Unterrichtsblöcke, rd. 900 Euro Einkommen).
Da die Ausbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, sind Fördermöglichkeiten nach den Bestimmungen des „Meister-Bafögs" gegeben!
Bitte erkundigen Sie sich bei den entsprechenden Ämtern, die Schule kannn Ihnen keine verbindlichen Auskünfte zum Bafög geben!
Fächer:
Deutsch/Kommunikation
Fremdsprache (Englisch)
Politik/Gesellschaftslehre
Naturwissenschaften (Biologie)
Sozialpädagogische Theorie und Praxis
Musisch-kreative Gestaltung/Spiel
Sprache/Medien
Natur/kulturelle Umwelten
Gesundheit/Bewegung
Religionslehre/Religionspädagogik
Projektarbeit
Praxis in Einrichtungen der Kinder- u. Jugendarbeit
Differenzierungsfächer: Mathematik
In der Ausbildung werden Theorie und Praxis im zeitlichen Wechsel geboten. Sie erfolgt in der Schule sowie in sozialpädagogischen Einrichtungen.
In den ersten zwei Jahren wird theoretisches sozialpädagogisches Grundwissen an ausgewählten Lernsituationen in vorgegebenen Lernfeldern anschaulich und berufsnah vermittelt. Der theoretische Unterricht findet an bis zu sechs Tagen statt. Innerhalb der ersten zwei Ausbildungsjahre liegen Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen, in denen unter bestimmten Aufgabenstellungen die Umsetzung der theoretischen Kenntnisse erprobt wird.
Hinzu kommen Projektarbeits- und Selbstlernphasen.
Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Fachschulausbildung findet eine theoretische Abschlussprüfung statt.
Das dritte Ausbildungsjahr, das sogenannte Berufspraktikum oder Anerkennungsjahr, dient der Vertiefung und Umsetzung der praktischen und theoretischen Kenntnisse in einer selbstgewählten Richtung der sozialpädagogischen Arbeit mit berufsbegleitendem Blockunterricht in der Fachschule.
Im Berufspraktikum soll die Praktikantin bzw. der Praktikant in sozialpädagogische Arbeitsbereiche eingeführt werden und ihre/seine beruflichen Handlungen in der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen weiter professionalisieren. Nach dem Berufspraktikum und einem Kolloquium wird die staatliche Anerkennung als Erzieher/in erteilt.
Mehrere Praktikumsblöcke von insgesamt 16 Wochen in sozialpädagogischen Einrichtungen des Kreises bzw. der näheren Umgebung (Kindergärten, Heime, Horte, Ganztags-Grundschulen, Jugendhäuser etc.).
Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, sich bis zum Beginn der Unterstufe um einen Praktikumsplatz in einem Kindergarten des Kreises bzw. der näheren Umgebung zu bemühen! Informationen und Vordrucke erhalten Sie beim Beratungstermin am 05. März 2005.
Abschluss
Ziel der Ausbildung ist der Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in" und
- wahlweise - die Fachhochschulreife.
Die Teilnahme am Unterricht in Englisch ist verpflichtend.
Falls nur der Berufsabschluss und nicht die Fachhochschulreife angestrebt wird, kann auf die Teilnahme am Mathematikunterricht verzichtet werden.
Berechtigungen nach dem Erwerb des Berufsabschlusses


















