Zweijährige Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit FHR
Die zweijährige Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen ("GS") ist eine weiterführende Schule, die Schülerinnen und Schüler mit Fachoberschulreife für den Einstieg in eine Berufsausbildung, insbesondere im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen, oder für ein Studium an einer Fachhochschule qualifiziert.
Als mögliche Arbeitsfelder können genannt werden: Kranken- und Sozialpflege, Sozialpädagogik, Gesundheitsmanagement, Heilpädagogik, soziale Arbeit und soziale Beratung, Sport- und Fitnessbereich.
Wer Erzieherin werden möchte, erwirbt die Zugangsberechtigung für die Fachschule für Sozialpädagogik durch den erfolgreichen Besuch der GS, Schwerpunkt Sozialpädagogik: Dies ist seit 2004 für Schüler/-innen mit Fachoberschulreife eine notwendige Voraussetzung, um die Fachschule für Sozialpädagogik zu besuchen (Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher).
Der Bildungsgang vermittelt sowohl qualifizierte berufliche Kenntnisse im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen als auch eine erweiterte und vertiefte Allgemeinbildung und die Fachhochschulreife.
Aufnahmevoraussetzung:
Mittlerer Schulabschluss / Fachoberschulreife
Berufsübergreifender Bereich:
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Politik/Gesellschaftslehre
Berufsbezogener Bereich:
Mathematik
Englisch
Biologie
Wirtschaftslehre
"Sammelfach" Sozial- und Erziehungswissenschaften:
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sport/Gesundheit:
Sportmethodik
Sportdidaktik
Erziehungswissenschaft
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sozialpädagogik:
Didaktik/Methodik
Erziehungswissenschaft
Spiel oder Literatur/Theater
"Sammelfach" Gesundheitswissenschaften:
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sport/Gesundheit:
Gesundheitswissenschaft
Anatomie/Physiologie
Ernährungslehre
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sozialpädagogik:
Gesundheitswissenschaft
Ernährungslehre
Differenzierungsbereich:
ggf. EDV
In den Klassen mit dem Schwerpunkt Sport/Gesundheit wird in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund der Übungsleiterschein C (Breitensport) erworben.
Praktika:
12 Wochen des einschlägigen halbjährigen Praktikums sind integriert in den zweijährigen Schulbesuch. Weitere Betriebspraktika sind unmittelbar vor und/oder nach dem Bildungsgang bzw. während der Ferienzeiten im Bildungsgang zu absolvieren, um den Erwerb der Fachhochschulreife sicherzustellen.
Der Bildungsgang schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Er vermittelt erweiterte berufliche Kenntnisse und mindestens den schulischen Teil der Fachhochschulreife.
Die Fachhochschulreife wird anerkannt in Verbindung mit
- einem einschlägigen halbjährigen Praktikum (mindestens 24 Wochen)* oder
- einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
- einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit.
Bei Nichtzulassung bzw. Nichtbestehen der Fachhochschulreifeprüfung kann der Bildungsgang unter Umständen dennoch erfolgreich abgeschlossen werden. In diesen Fällen werden auf dem Abschlusszeugnis ausschließlich die erweiterten beruflichen Kenntnisse ausgewiesen.
Der Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen schafft somit die notwendigen Voraussetzungen für:
- eine Berufsausbildung im Gesundheitswesen, z. B. in der Sozial- und Krankenpflege, Sport- und Fitnessbereich;
- die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher;
- ein Studium an der Fachhochschule, zum Beispiel in den Studiengängen Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Medizintechnik, Sport- und Eventmanagement, Heilpädagogik u. a.
In der Regel bitten wir alle Schülerinnen und Schüler zu einem Beratungsgespräch (einzeln, in kleineren Gruppen oder gemeinsam an einem Nachmittag). Diese Beratung findet spätestens nach der Anmeldung statt. In vielen Fällen ist jedoch eine Beratung vor der Anmeldung notwendig und sinnvoll. Dies ist ohne weiteres nach Absprache möglich. Für alle Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung!
Allen neuen Schülerinnen und Schülern wünschen wir viel Erfolg an unserer Schule und eine gesicherte berufliche Zukunft!



















