Zweijährige Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit FHR
Die zweijährige Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen ("GS") ist eine weiterführende Schulform, die Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Schulabschluss (FOR) für den Einstieg in eine Berufsausbildung, insbesondere im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen, oder für ein Studium an einer Fachhochschule qualifiziert.
Als mögliche Arbeitsfelder können z.B. genannt werden: Kranken- und Sozialpflege, Sozialpädagogik, Gesundheitsmanagement, Heilpädagogik, soziale Arbeit und soziale Beratung, Sport- und Fitnessbereich.
Wer Erzieherin werden möchte, erwirbt die Zugangsberechtigung für die Fachschule für Sozialpädagogik durch den erfolgreichen Besuch der GS, Schwerpunkt Sozialpädagogik.
Der Bildungsgang vermittelt sowohl qualifizierte berufliche Kenntnisse im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen als auch eine erweiterte und vertiefte Allgemeinbildung und die Fachhochschulreife.
Aufnahmevoraussetzung:
Mittlerer Schulabschluss / Fachoberschulreife
Berufsübergreifender Bereich:
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Politik/Gesellschaftslehre
Berufsbezogener Bereich:
Mathematik
Englisch
Biologie
Wirtschaftslehre
"Sammelfach" Sozial- und Erziehungswissenschaften:
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sport/Gesundheit:
Erziehungswissenschaft
Didaktik/Methodik (des Sports)
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sozialpädagogik:
Erziehungswissenschaft
Didaktik/Methodik
Spiel oder Literatur/Theater
"Sammelfach" Gesundheitswissenschaften:
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sport/Gesundheit:
Gesundheitswissenschaft
Ernährungslehre
Anatomie/Physiologie
Einzelfächer für den Schwerpunkt Sozialpädagogik:
Gesundheitswissenschaft
Ernährungslehre
Differenzierungsbereich:
ggf. EDV
In den Klassen mit dem Schwerpunkt Sport/Gesundheit wird in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund ein Übungsleiterschein erworben.
Praktika:
12 Wochen des einschlägigen halbjährigen Praktikums sind integriert in den zweijährigen Schulbesuch. Weitere Betriebspraktika im Rahmen von insgesamt 12 Wochen sind unmittelbar vor und/oder nach dem Bildungsgang bzw. während der Ferienzeiten im Bildungsgang zu absolvieren, um den Erwerb der Fachhochschulreife sicherzustellen.
Der Bildungsgang schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Er vermittelt erweiterte berufliche Kenntnisse und mindestens den schulischen Teil der Fachhochschulreife.
Die Fachhochschulreife wird anerkannt in Verbindung mit
- einem einschlägigen halbjährigen Praktikum (24 Wochen) oder
- einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
- einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit.
Bei Nichtzulassung zur bzw. Nichtbestehen der Fachhochschulreifeprüfung kann der Bildungsgang unter Umständen dennoch mit einem Teilerfolg abgeschlossen werden: In diesen Fällen werden auf dem Abschlusszeugnis dann die erweiterten beruflichen Kenntnisse ausgewiesen.
Der Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen schafft somit die notwendigen Voraussetzungen für:
- eine Berufsausbildung im Gesundheitswesen, z. B. in der Sozial- und Krankenpflege, im Sport- und Fitnessbereich;
- die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher;
- ein Studium an der Fachhochschule, zum Beispiel in den Studiengängen Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Medizintechnik, Sport- und Eventmanagement, Heilpädagogik u. a.
In der Regel bitten wir alle Schülerinnen und Schüler, die sich anmelden wollen, zu einem kurzen Beratungsgespräch. Dieses findet i.d.R. entweder am Tag der Offenen Tür (jeweils im November) oder während des Anmeldezeitraums unmittelbar vor dem Anmeldevorgang statt. Bei besonderen Fragen können auch ggf. zu anderen Zeiten Einzelberatungsgespräche geführt werden. Dafür muss eine Anmeldung über das Sekretariat erfolgen.
Allen neuen Schülerinnen und Schülern wünschen wir viel Erfolg an unserer Schule und eine gesicherte berufliche Zukunft!


















