Mettmann bekommt ein neues Gesicht
Das Projekt Hoffstädter Fassade - Lehrlinge entwerfen ein Motiv für die schadhafte und unansehnliche Fassade am Jubiläumsplatz. In Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kreishandwerkerschaft, Sparkasse und Schule wird ein Projekt geboren, dass von den Lehrlingen durchgeführt wird. Über 400m² Fassadenfläche sind dabei zu renovieren und zu gestalten.
Nach der Aufwertung des Jubiläumsplatzes durch den Bau des Cafes und die Renovierung einiger umliegender Häuser fiel die Fassade der Büro- und Lagerräume des Bekleidungshauses Hoffstädter als besonderer Schandfleck ins Auge. Die Planung eines Zugangs zum Stadtwald unmittelbar vor der Fassade machte eine Aufwertung unumgänglich. Da der Kostenaufwand die Möglichkeiten des Unternehmens überstieg, übernahm die Sparkasse Düsseldorf die Finanzierung der benötigten Materialien. Für die Ausführung zeichneten sich die Kreishandwerkerschaft und das BK Neandertal verantwortlich. In der Schule wurden Entwürfe erarbeitet, von denen eine Auswahl in den Gebäuden der Sparkasse ausgestellt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger Mettmanns entschieden sich in einem Preisausschreiben für ihren Favoriten. Dabei wählten sie einen Entwurf aus, der die Stellung der Fassade am neuen Zugang zum Stadtwald betont durch seine überdimensionale Darstellung von floralen Elementen und den typischen Figuren, die im Stadtwald aufgestellt sind. Die Umsetzung an der Fassade wurde im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung von den Lehrlingen ausgeführt. Für die Lehrlinge stellte dieses Projekt eine interessante berufliche Erfahrung dar, weil sie in alle Entwicklungsschritte einbezogen waren. Dazu gehörten am Anfang Führungen durch den Stadtwald, die ihnen die dort vorhandenen künstlerischen Werke näher brachte, verschiedene Stadien der Entwurfsarbeit, Verfahren der Vergrößerung mit Rastern und die abschließende Umsetzung auf der Fassade.


















